Erfahrung mit der winterharten Feige

Blaue FeigenIst das ein Genuss! Nach den vielen saftigen blauen Früchten mit dem süssen Geschmack bin ich schon süchtig – ich könnte jeden Tag davon naschen, zum Glück werden sie nach und nach reif (siehe Bild).  Bei uns an der Bergstraße werden die Feigenbäumchen oft im Garten ausgepflanzt, dort überwintern sie regelmäßig und tragen bis zu dreimal im Jahr: zuerst aus überwinternden Früchten im Frühsommer, dann bilden sich weitere an Frühjahrstrieben, die jetzt reifen und wenn wir Glück haben, gibt es noch einen Nachschlag.  Meine Feige hat übrigens den letzten Super-Winter mit Bravour überstanden . Versprochen ist eine Frosthärte bis minus 15 Grad, aber ich glaube, es war noch kälter.  Klaus deckt die empfindliche Wurzelzone immer vorsichtshalber vor dem Winter  mit Laub ab, 15 bis 20 cm hoch, das schützt enorm, das hat vermutlich geholfen.  Und an einen sonnigen windgeschützten Platz vor der Mauer haben wir auch gedacht. Wussten Sie schon, dass sich die Feigenblüten selbst befruchten, obwohl man sie gar nicht sieht? Sie sind nämlich im Inneren verborgen und öffnen sich nie. Man nennt das Jungfernfrüchtigkeit. Gibts auch  bei kernlosen Apfelsinen, Gurken oder Bananen. So, und nun muss ich los. Hab heute einen halben Tag frei 🙂 Wochenende ich komme!

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