Weinfest mit kernlosen Trauben

„New York, New York” –bei uns ist gerade Festival – nicht Musical, sondern Weinlese im eigenen Garten. ‚New York’ heißt nämlich jetzt unsere Lieblingssorte, an der es nichts zu meckern gibt: die herrlich süßen goldgelben Beeren stecken voller Saft  und sind ein echter Genuss.  Und sie haben keine Kerne – das freut alle, nicht nur den Nachwuchs und den Opa, denn das Kerne-Spucken hat uns immer schon gestört.  Kein Grauschimmel, kein Mehltau – überhaupt keine Krankheiten mehr, denn die Sorte gehört zu den modernen Ökoreben, die gegen solche Wehwehchen von Hause aus resistent sind. Außerdem gibt es noch ein Plus: die Winterhärte, die konnten wir ja in diesem Ausnahmewinter bestens testen. Bei den Nachbarn gab es viel Ausfall mit anderen Sorten, bei uns aber nicht. Jetzt hängen die Reben in Massen am Spalier um den Sitzplatz und an der Mauer – es ist eine Pracht. Folglich ist bei uns der „Kernlos-Wahn“ ausgebrochen: bei Baldur gibt es mit der blauen ‚Venus’ und der rose-farbenen  ‚Vanessa’ noch 2 weitere Sorten – die wollen wir auch noch in unseren Mini-Weingarten pflanzen.

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