Aussaaten auf der Fensterbank

Im Februar und März ist Aussaatzeit. Dann ist bei mir jede helle und warme Fensterbank mit Schalen, Töpfchen und Anzuchtplatten besetzt. Es macht ja richtig Spaß, den Pflanzenbabys beim  Keimen und Wachsen zuzusehen. Und Geld spart es auch, je mehr Pflanzen  gebraucht werden, desto mehr zahlt sich die kleine Mühe aus.  Löwenmäulchen, Leberbalsam, Petunien, Salvien, Tomaten, Auberginen, Artischocken  und ab Ende März wird es auch Zeit für  Gurken, Zucchini und Melonen.  Alle brauchen zum Keimen Wärme,18-22 Grad sind ideal für die meisten. Doch wenn es draußen noch friert und schneit, kann es auf der steinernen Fensterbank viel zu kalt sein. Früher konnte ich das kaum glauben, denn im Zimmer war es so warm, dass beinahe die Heizkörper glühten. Heute weiß ich woran es liegt: die Fensterbänke leiten die Kälte von draußen nach drinnen und dann sind Misserfolge programmiert. Kontrollieren Sie mal, am besten mit einem Minimum-Maximum-Thermometer. Vorbeugen ist leicht: Stellen Sie keimende Saaten auf isolierendes Material wie Styropor, Kork oder ein Brettchen aus Holz. Sie werden sehen: das wirkt Wunder und die Samen keimen gleich viel besser.

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