Papayas – die neue Tropenfrucht gelingt tatsächlich

Dank meiner Neugier probiere ich ziemlich alles aus, was in unserem Haus, Wintergarten und Garten gedeihen könnte. So auch den Melonenbaum aus den tropischen Anden, besser als Papaya bekannt. In vielen Märkten und in guten Supermärkte findet man die leckere Frucht aus südlichen Ländern. Ob er wohl auch bei mir gedeiht? Die ersten Versuche mit Anzucht aus den schwarzen Samen gab zwar Pflanzen, aber keine Früchte. Kann auch nicht klappen, denn die Pflanzen sind sogar in heißen Ländern schwierig zu befruchten, zumindest braucht man dazu zwei. Ganz anders die Bergpapaya  oder Babaco (Papaya x pentagena),  die aus kühleren Regionen der Anden stammt. Sie befruchtet sich selbst aus grünlichen Blüten, das ist günstig, denn schon an einer Pflanze in Kübeln setzen 20-25 cm lange Früchte an. Sehr saftig und angenehm süß-herb im Aroma. Die ersten selbst geernteten Papayas waren in Ereignis zum Feiern. Meine  Familie hat das weiche Fleisch am Abend eines heißen Spätsommertags voll genossen.  Die dekorativen blattreichen Pflanzen mit holzigen Stamm wachsen bis 2 Meter hoch und verbringen den Sommer in größeren Kübeln gern an einer windstillen sonnigen Stelle im Freien. Für die kalte Jahreszeit braucht man einen geheizten Wintergarten. Mit + 3 Grad kommen diese  Papayas problemlos durch, aber auch höhere und damit wohnlichere Temperaturen werden bei genügend Licht akzeptiert.  Pflegetipp: Nicht zu viel gießen an bedeckten kühlen Tagen, die Pflanzen kommen besser mit leicht trockenen Bedingungen zurecht.

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