Meine Tricks zur Bohnenaussaat

Bohnensaat auf Damm - Auffüllen mit SubstratGut, dass ich meine Bohnen noch nicht gesät habe. Fast hätte mich das schöne Wetter dazu verlockt, aber ich habe  ja noch massenhaft  Zeit dazu bis spätestens Anfang Juli.  Beim Nachbarn haben die Bohnen wohl doppelt gelitten, erst kam er mit dem Gießen nicht nach,  dann ist sein Lehmboden so verschlämmt und verkrustet, dass den Keimen die Lust zum Auftauchen verging. Bohnensamen lechzen ja beim Keimvorgang nicht nur nach Feuchte und Wärme sondern vor allem nach Sauerstoff, deshalb  darf man sie nur flach in die Saatrille legen.  Heute verrate ich meinen Erfolgstipp für nassen und lehmigen Boden, er heißt  ganz einfach : Dammkultur. Ich häufle die Erde ganz einfach 15-20 cm hoch an und ziehe obenauf mit dem Harkenstiel eine Rille. In die wird dünn verteilt gesät, dann fülle ich 2 cm hoch lockeren Kompost  darüber, drücke mit der Harke leicht an und feuchte mit weicher Brause alles gründlich an.  Guten Erfolg bringt meine Methode nicht nur bei Bohnen, sondern auch bei Gurken, Erbsen, Karotten, Schwarzwurzeln und sogar bei Petersilie.  Stauende Nässe gibt es damit bis zur Ernte nicht, denn wenn es mal zu viel regnet,  läuft das Wasser sofort den Hang hinab. Neulich war ich zur Tulpenblüte in Holland und was sehe ich? Die Bauern ackern in ihren feuchten Poldern genau so mit Dämmen wie ich.

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