Riesenhibiskus aus dem Staudenbeet

Die Riesenblüten vomAmerikanischen Sumpfeibisch (Hibiscus moscheutos) faszinieren mich ungemein. Mehr als 22 cm im Durchmesser und in herrlichen roten, gelben und rosa Farben, das bringt Wirkung, vor allem, wenn dieser Hibiskus nicht im Zimmer oder Wintergarten steht, sondern „vom Winde verweht“ draußen wächst im Staudenbeet zwischen Ziergräsern, Yucca, Fuchsien und Sonnenhut. Ganz wie in seiner heißen Heimat am Mississippi, in Georgia oder Virginia. Das Besondere daran: auch dort kann es im Winter empfindlich kalt werden. Die neuen Sorten vom Freiland-Hibiscus überstehen das durchaus (bis – 20° C). Vor allem, wenn man ihr Wurzelwerk im Herbst gegen Kahlfrost mit etwas Laub abdeckt, schlagen diese Stauden nach dem Winter immer wieder aus. Die wüchsigen Triebe erreichen 80-100 cm Höhe und blühen traumhaft schön im sonnigen Vorgarten, an der Terrasse und im Staudenbeet mit vielen Knospen von Juni bis September.
Mein Tipp: Schon mehrfach habe ich blühende Pflanzen erst im Sommer gekauft, das war zu verlockend. Aber jedes Mal wenn ich sie dann ins Bett setzte, konnten sie den nächsten
Winter nicht überstehen. Eigentlich ist das klar, denn die Pflanzen bilden so spät nicht genügend neue Wurzeln, um sich für die frostige Periode zu wappnen. Besser ist es, man genießt die Pracht dann als Kübel- oder Wintergartenpflanze. Ganz anders verhält sich der Riesenhibiskus jedoch bei einer Pflanzung jetzt im Frühling. Dann verankert er sich mit vielen Wurzeln, blüht üppig und übersteht selbst harten Frost.

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Kommentare

  1. Gartenmagazine meint

    Wunderschöne Blume, werden wir bald einen Artikel drüber schreiben.