Gartenbeete anlegen – mit vollem Körpereinsatz zur neuen Beetanlage

Jetzt werden die Tage wieder länger und die Sonne wärmer und nach der langen Ruhezeit kribbelt es so langsam in den Fingerspitzen. Noch schlummert die Vegetation, aber einige erste grüne Spitzen sind bei einigen Gartenpflanzen schon zu entdecken. Es dauert nicht mehr lange und die Pflanzarbeiten können beginnen.

Gartenbeete anlegen

Möchte man seinen Garten umgestalten, stellt sich die Frage der Gestaltung und wie Sie Ihre Gartenbeete anlegen. Hierbei sollte man seinen Garten genauer unter die Lupe nehmen und die Lichtverhältnisse analysieren. Die meisten Pflanzen bevorzugen sonnige Lagen. Dort blühen sie besonders gut und bringen als Nutzpflanzen die größten Erträge. Ob es blühende Inseln im Rasen oder abgrenzende Randbeete sein sollen, ist reine Geschmackssache. Wer Gartenbeete anlegen möchte, sollte jedoch den bestehenden Baumbestand berücksichtigen, denn dieser wirft im Tagesverlauf einen wechselnden Schatten.

Ist der geeignete Platz für das oder die Beete gefunden, kann mittels mehrerer Stöckchen und einer Gartenschnur die Form des zukünftigen Gartenbeetes abgesteckt werden. Hierbei legt man am besten auch schon die spätere Wegeführung fest. Das Abstecken der Beetform vermittelt einen ersten Eindruck. Ist die Form noch nicht stimmig, kann diese nun durch Umstecken noch problemlos korrigiert werden.

Grobe Bodenbearbeitung beim anlegen von Gartenbeeten

Ist die endgültige Beetform gefunden, geht es an den mühsamsten Akt der Gartengestaltung. Die grobe Bodenbearbeitung ist der erste Schritt zum neuen Gartenbeet. Entlang der gespannten Gartenschnur wird mit dem Spaten senkrecht in den Boden gestochen. Das hat den Vorteil, dass beim Umgraben eine saubere Kante entsteht und beispielsweise einen Rasenweg ohne Beschädigung erhalten bleibt. Im nächsten Schritt wird die obere Bodenschicht mit einem Spaten oder einer Grabegabel umgeworfen. Der Boden wird auf diese Weise gelockert und durch den vormaligen Bewuchs entsteht ein neuer Humuseintrag.

Findet man beim Umwerfen auffällige Wurzeln (z.B. Quecke oder Giersch), sind diese unverzüglich zu entfernen. Die Wurzelunkräuter nutzen ansonsten ihre Chance und verbreiten sich schnell im gelockerten Boden.

Ist man mit der Arbeit durch, bleibt der grob gelockerte Boden für etwa zwei Wochen liegen. Das Bodenleben beruhigt sich und die groben Schollen zerfallen durch die natürlichen Witterungseinflüsse. Die feine Bodenbearbeitung hebt man sich bis kurz vor die Pflanzung auf. Der Rücken wird sich für die kurze Verschnaufpause bedanken. So lassen sich Gartenbeete erfolgreich anlegen!

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Kommentare

  1. Madlen Reichel meint

    Hallo …. möchte ein neues Beet anlegen …. ab wann kann ich denn mit der Bepflanzung anfangen? Wollte mir einige Pflanzen bei Baldur kaufen, möchte sie nur nicht zu früh pflanzen.
    Gruß Madlen

  2. Helmut meint

    wenn der Boden nicht gefroren ist können jetzt schon Rosen, winterharte Stauden und Gehölze und Obst gepflanzt werden

    Sommerblumen und Gemüsepflanzen werden erst gepflanzt wenn es keine Nachtfröste mehr gibt