Aufräumarbeiten im Garten – Woran Sie denken sollten

Ordnung ist das halbe Leben sagt man ja so schön und das trifft natürlich nicht nur auf die Ordnung am Arbeitsplatz oder im trauten Heim zu, sondern auch auf jene die im Garten herrschen sollte. Nachdem hier gezeigt wurde, wie man den Garten winter- und frostfest machen kann, zeigen wir jetzt was an Aufräumarbeiten gemach werden kann. Denn der Winter naht mit großen Schritten, schaut man beispielsweise aus dem Fenster so sieht man kaum noch Blätter an den Bäumen, der blaue Himmel ist meist von einer grauen Wolkendecke verdeckt und ihr Garten sieht auch nicht mehr so lebendig aus wie in den anderen Jahreszeiten. Damit Sie sicher sein können, Ihren Garten fachgerecht für den winterlichen Schönheitsschlaf zuzudecken, sollten Sie ein paar kleine Tipps beherzigen. Also trinken Sie schnell noch Ihre heiße Schokolade aus, legen das Buch zur Seite, ziehen sich Ihre dicken Stricksocken an, motivieren Sie Ihre Kinder zum Helfen und stapfen Sie raus in den Garten. Die Arbeit ist schnell gemacht!

Aller Anfang ist grob – und selbsterklärend

Natürlich haben Sie im Herbst noch schnell ein paar Sträucher und Bäume gestutzt, sich über anfallendes Laub und Fallobst geärgert und Blumenzwiebeln für den Frühling eingesetzt. Jetzt steht vermutlich noch einiges an Werkzeug im Garten und ist den kommenden Witterungen hilflos ausgeliefert. Räumen Sie also erst einmal alle Gerätschaften in den Schuppen. Es schadet nicht, diese vorher nochmal zu reinigen, vor allem Restwasser in Wasserschläuchen, auf den Oberflächen von Rasenmähern und Ähnlichem oder in leeren Töpfen, kann beim Gefrieren schnell unerwünschte Schäden verursachen. Kehren Sie das letzte Laub noch einmal zusammen, Sie werden es gleich noch brauchen und entfernen Sie Unkraut aus Ihrem Garten wo auch immer Sie es entdecken. Während des Herbstendes und Winteranfangs, wenn aufgrund der Kälte und des Regens der Garten ohnehin schon geschwächt ist, können diese unliebsamen Pflanzen sich meist ungehindert verbreiten.

Ungebetene Gäste und eine schwierige Entscheidung

Haben Sie Ihren Garten nun vom Gröbsten befreit, geht es auch schon weiter. Igel, Eichhörnchen, Frösche und noch einige andere Tiere suchen für ihren Winterschlaf oft und meist auch gern gesehenen Unterschlupf in Ihrem Garten. Es gibt wohl auch kaum jemanden, dem nicht das Herz auf geht, wenn das Eichhörnchen während des Winters seinen Kobel verlässt und über die Schneedecke  hüpft, auf der Suche nach vorab vergrabenen Nüssen. Allerdings halten sich auch unter dem Schnee Gäste auf, die eher weniger gern gesehen werden. Insekten aller Art, meist Schädlinge, vergraben sich im Gartenboden und erwachen pünktlich und hungrig im Frühling, wenn auch gerade die ersten Blumenzwiebeln keimen und wachsen. Das ist der natürliche Lauf der Dinge, aber sollten Sie die verhindern wollen, so haben Sie nun die Möglichkeit, Ihre Beete und alle anderen Stellen mit lockerer Erde, wie zum Beispiel um die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern herum, umzupflügen und somit Ihre Verstecke zu zerstören.

Der letzte Schliff

Dinge die ein wenig skurril anmuten und die man nicht zwingend machen muss, aber die auch nicht schaden, sondern im Gegenteil, eher helfen: schnappen Sie sich einen alten Lappen, tränken ihn leicht mit einem Öl (Sonnenblumenöl o.Ä.) und polieren sie alles Werkzeug in ihrem Schuppen, um die Rostbildung zu verhindern. Wissen Sie welche Bereiche in Ihrem Garten nächstes Jahr neu bepflanzen wollen? Decken Sie den Boden mit Mulch oder Laub ab! Laub und Mulch um die Wurzeln von Büschen und Bäumen verteilen hilft übrigens auch diesen kälteempfindlichen Teil Ihrer Pflanzen gut zu schützen. Leeren Sie den Tank aller Gartengeräte die im Winter nicht genutzt werden und decken Sie Ihren Kompost mit einer Plane ab. Haben Sie all das gemacht, ist es besonders wichtig eines nicht zu vergessen: Socken an, Tee machen und schnell wieder ab in die warme Stube!

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