Klettergeranien

Aus England habe ich mir eine Super-Idee mitgebracht: Klettergeranien. Dort sieht man die wärmeliebenden Prachtstücke den Sommer über vor allem an sonnigen oder halbschattigen Hauswänden, Obelisken und an Rankgerüsten in Kübeln und Balkonkästen. Und natürlich in Wintergärten, denn vor Regen geschützt gedeihen die unempfindlichen Dauerblüher aus Südafrika besonders gut. Rund ums Jahr (in frostfreien Räumen sogar im Winter)  sind die langen Triebe mit vielen Blüten üppig besetzt und bilden so  eine farbenprächtige Wand.  Echt, das ist ein überwältigender Anblick, der zum Nachahmen reizt. 120 cm in der Höhe, ja sogar 150 cm kann man bei mehrjährigen Pflanzen leicht erreichen. Jetzt gibt es auch in Deutschland mit der „Antik-Serie-Mix“ eine spezielle Züchtung, die besonders im ersten Jahr schnell und kräftig gedeiht.

Bei mir wachsen die Klettergeranien an Rankgittern befestigt in größeren Kübeln oder zu 3 Pflanzen in 60 cm langen Balkonkästen. Die kann man leicht transportieren und schon mal als  blühende Sichtschutzwand fürs Freie nutzen. Im Herbst werfe ich nichts davon weg, dafür dürfen die Pflanzen im hellen Wintergarten oder Flur bei Zimmertemperatur oder auch kühler immer weiter blühen. Besonders bei Schnee und Eis draußen weckt das traumhafte Gefühle , wie im Frühling auf Teneriffa. Zum Sommer geht es wieder nach draußen. Übrigens: Die Methode klappt auch mit normalen stehenden Geranien aus dem Balkonkasten, die man im Herbst drinnen in nährstoffreicher Erde weiterkultiviert. Aber – und das ist ein Nachteil: sie sind weniger wüchsig und werden nicht ganz so hoch (40-70 cm). Mit der Spezialsorte klappt es bedeutend besser.

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