Rasen düngen: So düngen Sie Ihren Rasen richtig

Ein schöner Rasen in sattem Grün kommt nicht von ungefähr. Zur Rasenpflege zählt neben Bewässern, Mähen und Vertikutieren auch das Rasen Düngen. Eine gute Nährstoffversorgung sorgt für ein gesundes und gleichmäßiges Grün im Rasen.

Der Rasen stellt ein wichtiges Gartenelement im Garten dar. Seine grüne Fläche wirkt wie eine Leinwand, von der sich blühende Blumen- und Staudenbeete abheben. Damit er seine Wirkung erzielt, muss er saftig grün und gleichmäßig geschnitten aussehen. Das sommerliche Bewässern und das Mähen des Rasens sind für die meisten Gartenbesitzer selbstverständlich. Aber die rasenbildenden Graspflanzen benötigen für eine gesunde Entwicklung auch Nährstoffe. Eine Grundversorgung zieht sich der Rasen aus dem Boden. Aber je nach Bodenart ist die Grundversorgung auf längere Zeit nicht ausreichend. Insbesondere leichte und sandige Böden bieten kaum Nahrung. Diesem Umstand kann man entgegenwirken, indem der Rasen gedüngt wird.

Wahl des Rasendüngers

Das Rasen Düngen kann sowohl auf mineralischer als auch auf organischer Basis erfolgen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Die einfachste und häufigste Methode ist mineralischer Rasendünger aus dem Fachhandel. Ihn gibt es optimiert für jede Rasenart, indem die Nährstoffe speziell auf die jeweiligen Anforderungen angepasst worden sind. Bei der großen Auswahl an Rasendünger folgt man entweder den Informationen in der Produktbeschreibung oder lässt sich entsprechend beraten.

Eine sehr kostengünstige Variante ist die Düngung auf organischer Basis. Hierbei wird feingesiebter Kompost verwendet. Er enthält ausreichend Nährstoffe für die gesunde Rasenentwicklung. Es ist jedoch zu beachten, dass sich die Kosteneinsparung durch häufigeres Vertikutieren aufhebt. Durch das Ausbringen wird Humus in die Rasenoberfläche gebracht, die einen Moosbewuchs fördern kann. Noch schlimmer ist der Eintrag von Unkrautsamen, die bei einer Keimung den Rasen schädigen können. Die Folge ist ein uneinheitlicher Rasen, der durch Wildkräuter Schaden nimmt. Eine Unkrautfreiheit erhält man nur durch eine gute Kompostierung. Schlussendlich sollte man sich möglicher Konsequenzen ganz sicher sein, eigenen Kompost als Rasendünger zu verwenden.

Ausbringung von Rasendünger

Die Ausbringung des Rasendüngers erfolgt entweder per Hand oder mittels Streuwagen. Wird per Hand gedüngt, kann sich eine Handschaufel zum Auswerfen als nützliches Werkzeug erweisen. Gleichmäßig und breitwürfig wird der Rasendünger über den Rasen verteilt. Bei der Ausbringung per Hand ist das nicht ganz einfach. Als Tipp empfiehlt es sich, die Rasenfläche in kleinere Teilstücke zu gliedern. Hierbei können Markierungshilfen, wie z.B. kleinere Stöcke oder auch eine Gartenschnur verwendet werden. Die zu düngende Fläche wird übersichtlicher und eine Düngung kann gleichmäßig erfolgen. Eine ungleichmäßige Verteilung des Rasendüngers hat eine unterschiedliche Rasenfärbung zur Folge. Der Rasen wirkt später fleckig.

Sehr bequem und für die perfekte Verteilung sorgen sogenannte Streuwägen. Ihre Behälter werden mit dem Rasendünger gefüllt. Bei den meisten Modellen lässt sich die Dosierung einstellen. Anschließend wird der Streuwagen in Reihen über Rasen gezogen.

Nach erfolgter Rasendüngung schließt sich die Bewässerung des Rasens an, insofern kein Regen in Aussicht ist. Das Wasser löst die Nährsalze aus dem Dünger und spült sie direkt an die Graswurzeln.
Schon nach wenigen Tagen färbt sich der Rasen in ein gesundes saftiges Grün. Die Rasendüngung sollte je Boden- und Rasenart mehrfach wiederholt werden.

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