Kräutergarten: Wer mit wem?

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten: Besser kann’s kaum schmecken! Wagen Sie sich ruhig ran, für eine Ecke mit Ihren Lieblingskräutern findet sich auch im kleinsten Garten ein Plätzchen.
Kräuter wachsen in allen Ecken der Welt und so ist es kein Wunder, dass sie alle verschiedene Ansprüche an Boden, Nährstoffe und Wassermenge haben. Beim Anlegen des Kräutergartens muss man diese individuellen Ansprüche berücksichtigen und jedem das bieten, was er braucht.

Mediterrane und heimische Kräuter trennen
So lebt der Lavendel in seiner Heimat in sehr trockenen, sonnigen und heißen Gebieten, während der heimische Schnittlauch es gern schattig, feucht und kühl hat. Legen Sie in Ihrem kleinen Kräutergarten also verschiedene Ecken an: Eine für heimische Kräuter im Schatten oder Halbschatten und eine für die mediterranen Leckereien in der Sonne.
Um die verschiedenen Ansprüche auf engem Raum erfüllen zu können, eignet sich die Kräuterschnecke oder Kräuterspirale ideal. Hier kann man von unten (feucht und nährstoffreich für Petersilie, Schnittlauch und Co.) nach oben (trocken und nährstoffarm für Salbei, Thymian und Rosmarin) ganz verschiedene Böden einfüllen. Auch Dünger und Wassermenge können so individuell angepasst werden.

Kräuter richtig lagern
Wer seinen Kräutergarten liebevoll pflegt wird schnell merken, dass sich seine Schützlinge schneller vermehren als er sie verarbeiten kann. Wunderbar, denn so können Sie im Sommer ernten, was Ihnen im Winter fehlt. Trocknen Sie Ihre Ernte, frieren Sie sie ein oder aromatisieren Sie Öl und Essig damit. Getrocknete Kräuter immer getrennt in einzelnen Gläsern, Papiertüten oder Dosen aufbewahren, damit sich ihre Aromen nicht vermischen. So halten sie problemlos bis zum nächsten Sommer.
Im Supermarkt gekaufte Kräuter bewahrt man übrigens am besten im Kühlschrank auf. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch von der Küchenrolle halten sie sich bis zu einer Woche frisch.

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