Winterharte Bananen – das Tropen-Erlebnis

Dass bei uns im Freien Bananen ausgepflanzt wachsen und draußen überwintern, hätte ich früher niemals geglaubt. Das gleiche übrigens bei Palmen. Aber man lernt ja nie aus! Das Bild stammt aus einem klitzekleinen 160 Quadratmeter-Hausgarten in Köln. Dort hat sich ein experimentierfreudiger Lehrer schon vor mehr als 10 Jahren mit den Südländern befasst und ein imponierendes Tropenparadies gestaltet, das mir jetzt noch den Atem verschlägt. Das Haus verschwindet fast unter 12 Meter hohen Bambusstauden, deren kräftige Ausläufer mit Wurzelsperren in Zaum gehalten werden. Rund um den schattigen Rasen zeigen Zwergpalmen ihre Wedel und die aus chinesischen Bergen stammenden Faserbananen (Musa basjoo) entfalten an emporschießenden Stämmen ihre riesigen hellgrünen Blätter.  Man kommt sich fast wie auf Bali vor.  Im Sommer bilden sich daran dicke Blütenstände, an denen im Spätherbst noch grüne Früchte den Wettlauf mit dem Jahresende gewinnen wollen. Bis zur süßen Essreife schafften sie es zwar in unserem nördlichen Klima bislang noch nicht, aber unser Bekannter gibt die Hoffnung nicht auf, dass es vielleicht in diesem Jahr klappt – immerhin hat das Frühjahr sonnig und warm begonnen. Viel Pflege brauchen die Bananen nicht, außer einer 20-30 cm dicken Lage Kompost, die noch vor den harten Frösten aufgebracht wird und den empfindlichen  Wurzelbereich schützt. Einmal kam der Frost noch vor dieser Maßnahme, geschadet hat es den Bananenschösslingen nicht.  Ohnehin dürfen die alten Stämme ruhig erfrieren, sie werden bis auf kurze Stummel abgesägt. Mit urwüchsiger Kraft treiben dann im Frühjahr stets wieder neue Schösslinge aus. Das ist so bei Bananen. Ihr Stamm besteht übrigens auch nicht aus Holz sondern aus weichem Fasergewebe.Dass bei uns im Freien Bananen ausgepflanzt wachsen und draußen überwintern, hätte ich früher niemals geglaubt. Das gleiche übrigens bei Palmen. Aber man lernt ja nie aus! Das Bild stammt aus einem klitzekleinen 160 Quadratmeter-Hausgarten in Köln. Dort hat sich ein experimentierfreudiger Lehrer schon vor mehr als 10 Jahren mit den Südländern befasst und ein imponierendes Tropenparadies gestaltet, das mir jetzt noch den Atem verschlägt. Das Haus verschwindet fast unter 12 Meter hohen Bambusstauden, deren kräftige Ausläufer mit Wurzelsperren in Zaum gehalten werden. Rund um den schattigen Rasen zeigen Zwergpalmen ihre Wedel und die aus chinesischen Bergen stammenden Faserbananen (Musa basjoo) entfalten an emporschießenden Stämmen ihre riesigen hellgrünen Blätter.  Man kommt sich fast wie auf Bali vor.  Im Sommer bilden sich daran dicke Blütenstände, an denen im Spätherbst noch grüne Früchte den Wettlauf mit dem Jahresende gewinnen wollen. Bis zur süßen Essreife schafften sie es zwar in unserem nördlichen Klima bislang noch nicht, aber unser Bekannter gibt die Hoffnung nicht auf, dass es vielleicht in diesem Jahr klappt – immerhin hat das Frühjahr sonnig und warm begonnen. Viel Pflege brauchen die Bananen nicht, außer einer 20-30 cm dicken Lage Kompost, die noch vor den harten Frösten aufgebracht wird und den empfindlichen  Wurzelbereich schützt. Einmal kam der Frost noch vor dieser Maßnahme, geschadet hat es den Bananenschösslingen nicht.  Ohnehin dürfen die alten Stämme ruhig erfrieren, sie werden bis auf kurze Stummel abgesägt. Mit urwüchsiger Kraft treiben dann im Frühjahr stets wieder neue Schösslinge aus. Das ist so bei Bananen. Ihr Stamm besteht übrigens auch nicht aus Holz sondern aus weichem Fasergewebe.

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