Kompost anlegen: so kommt der Nährstofflieferant in den Garten

Wer etwas sinnvolles tun möchte, sollte Kompost anlegen! Studien haben ergeben, dass rund 40 Prozent weniger Restmüll entsorgt werden müssten, wenn alle Menschen ihren Kompost fachgerecht entsorgen würden. Nun hat nicht jeder Mensch einen eigenen Garten, doch diejenigen, die über einen solchen verfügen, sollten sich den Nährstofflieferanten Kompost nicht entgehen lassen und Kompost anlegen.

Kompost anlegen: die optimale Methode & Zusammensetzung

Sie können natürlich einen Schnellkomposter zum Kompostanlegen verwenden, er braucht nur einen Bruchteil der Zeit eines normalen Komposthaufens, bis der Kompost „einsatzbereit“ ist. Der altbekannte Komposthaufen ist jedoch gewinnbringender für die Umwelt, weil sich hier kleine Tiere ansiedeln können. Für optimale Ergebnisse nutzen Sie am Besten zwei Behälter, dies erspart ein wenig Arbeit. In einem Behälter (oder auf einem Platz) sammeln Sie die Abfälle, und im anderen mischen Sie diese miteinander. Wichtig ist die Zusammensetzung des Komposts, wobei Sie hier immer vom Gegenteiligen ausgehen können. Mischen Sie also grobe und feine Abfälle (Strauchschnitt und Rasen), trockene und feuchte Abfälle (Laub und fauliges Obst), nährstoffreiche und nährstoffarme Reste (Reste von Gemüse und Häcksel). Wichtig ist, dass die Abfälle nicht verdichtet werden. Sauerstoff ist wichtig für den Kompost, denn ohne diesen kommt es zur Fäulnis und der Kompost ist unbrauchbar.

Das Umsetzen von angelegtem Kompost

Rund drei Monate dauert es, bis der Kompost weit genug verrottet ist. Dann können Sie den Komposthaufen umsetzen. Teilweise mischen Profis auch Gartenerde unter die Abfälle, dies beschleunigt den Verwesungsprozess. Wenn Sie sich nicht die Arbeit des Umsetzens machen wollen, nutzen Sie einen dritten Behälter und schaufeln Sie den Kompost einfach dort hinein. Durch das Umsetzen wird der Kompost belüftet.
Nun warten Sie rund sieben Monate, dann ist der Kompost einsatzbereit. Er kann nun auf den Beeten als natürlicher Dünger verteilt werden. Guter Kompost ist übrigens dunkel und riecht ein wenig nach Wald.

Was braucht der Komposthaufen?

Ein Komposthaufen braucht nicht viel, nur Schatten, Sauerstoff und Feuchtigkeit. Außerdem sollte er Kontakt zum Boden haben können, damit sich auch kleine Tiere und Mikroorganismen leichter ansiedeln. Der Sonneneinstrahlung darf der Kompost nicht ausgesetzt sein, das würde ihn zu stark austrocknen. Ein Standort unter einem Baum ist ideal. Zu stark durchnässt werden darf Kompost auch nicht, dies fördert die Verdichtung und Fäulnis. In Regenzeiten sollten Sie den Haufen daher mit einer Folie abdecken. Diese muss an den Seiten jedoch Lüftungsschlitze besitzen. Oder Sie holen sich gleich einen Komposter ohne Boden. Dieser hat ein perfektes Belüftungssystem und bei geschlossenem Deckel schützt er vor Regen und sorgt dafür, dass keine äußere Geruchsbelästigung entsteht. So produzieren Sie in kurzer Zeit und sehr bequem Ihren eigenen biologisch hochwertigen Dünger. Bei uns finden Sie den Komposter mit einem Fassungsvermögen von 340 Litern und von 640 Liter.

Viel Spaß beim Kompost anlegen!

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