Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Starke Überlebenskünstlerin mit Durchsetzungsvermögen: auch ohne grünen Daumen, ihr kriegt diese Zimmerpflanze nicht kaputt! Und wir erklären, warum.

Trendy, stylisch und absolut pflegeleicht – das ist die Zimmerpflanze Zamioculcas! Diese Zimmerpflanze, auch als Glücksfeder oder kurz Zamie genannt, ist sehr pflegeleicht und kommt auch mit einem weniger hellen Standort zurecht. Die ausdauernde Pflanze mit gefiederten Blättern kann 40 bis 60 cm lang werden.

Herkunft von Zamioculcas

Die ebenso dekorative wie unverwüstliche Pflanze zählt zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor. Ihre natürliche Umgebung ist also ein felsiger Boden im Flachland oder der Gebirgsfus in Ostafrika. Erst Mitte der 90er Jahre entdeckte ein niederländischer Gärtner das Potenzial der Zamioculcas als Zimmerpflanze.

Eigenschaften der Pflanze

Die Glücksfeder hat ein recht ungewöhnliches Aussehen und erinnert an die der Farne. Jedoch handelt es sich bei den Trieben um einzelne Blätter, die mit Fiederblättchen besetzt sind. Pro solch ein Blatt entwickeln sich acht bis zwölf dieser Blättchen. Mit den Fiederblättchen kann man die Zamioculcas übrigens vermehren.

Zu Blüte kommt die Zamioculcas in Zimmerkultur fast nie, da die Blüte Teil ihrer Überlebenstechnik ist. Aber seien Sie nicht traurig, besonders spektakulär ist die aronstabtypischen Scheidenblüte, die aus einem weißlich-grünlich-gelblichen Kolben und einem gefärbten Hüllblatt (Spatha) besteht, nicht.

Zamie wächst sehr langsam und ist allgemein nicht sehr anfällig was Krankheiten und Schädlinge angeht. Die starken vertikalen Linien der aufstrebenden gefiederten Blätter machen die Glücksfeder zu einer ideal auffälligen Pflanze, um Grün ins Interieur zu bringen.

Pflege

Im Allgemeinen ist die Zamioculcas nicht besonders anspruchsvoll. Jedoch am wohlsten fühlt sich die Pflanze bei einer Zimmertemperatur von 18-22°C an einem hellen oder halbschattigen Platz. Je dunkler der Standort, desto dunkler werden die schönen Blätter. Glücksfeder hat starke sukkulente Eigenschaften in Blättern und Wurzeln und mag deswegen überhaupt kein Fußbad. Also lassen Sie die Topfballen vor dem Gießen ruhig erst etwas eintrocknen und gießen Sie in Wintermonaten noch sparsamer.

Sie können einmal im Monat etwas düngen und die Blätter regelmäßig mit lauwarmen Wasser besprühen. Ansonsten genießen Sie einfach diese unkomplizierte Pflanze.

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