Rasen düngen zur Hauptwachstumszeit von Gräsern

Ein schöner Rasen in sattem Grün kommt nicht von ungefähr. Zur Rasenpflege zählt neben Bewässern, Mähen und Vertikutieren auch das Rasen Düngen. Eine gute Nährstoffversorgung sorgt für ein gesundes und gleichmäßiges Grün im Rasen.

Der Rasen stellt ein wichtiges Gartenelement im Garten dar. Seine grüne Fläche wirkt wie eine Leinwand, von der sich blühende Blumen- und Staudenbeete abheben. Damit er seine Wirkung erzielt, muss er saftig grün und gleichmäßig geschnitten aussehen. Das sommerliche Bewässern und das Mähen des Rasens sind für die meisten Gartenbesitzer selbstverständlich. Aber die rasenbildende Graspflanzen benötigen für eine gesunde Entwicklung auch Nährstoffe.

Im Juni findet die Hauptwachstumszeit von Gräsern statt. Das bedeutet, dass das Gras zu dieser Zeit besonders hungrig nach Nährstoffen ist. Eine Grundversorgung zieht sich der Rasen aus dem Boden. Aber je nach Bodenart ist die Grundversorgung auf längere Zeit nicht ausreichend. Insbesondere leichte und sandige Böden bieten kaum Nahrung. Diesem Umstand können Sie entgegenwirken, indem Sie den Rasen düngen.

Wahl des Rasendüngers

Das Rasen Düngen kann sowohl auf mineralischer als auch auf organischer Basis erfolgen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Die einfachste und häufigste Methode ist mineralischer Rasendünger aus dem Fachhandel. Ihn gibt es optimiert für jede Rasenart, indem die Nährstoffe speziell auf die jeweiligen Anforderungen angepasst worden sind. Bei der großen Auswahl an Rasendünger folgt man entweder den Informationen in der Produktbeschreibung oder lässt sich entsprechend beraten.

Eine sehr kostengünstige Variante ist die Düngung auf organischer Basis. Hierfür können Sie feingesiebten Kompost verwenden. Er enthält ausreichend Nährstoffe für die gesunde Rasenentwicklung. Beachten Sie jedoch, dass sich die Kosteneinsparung durch häufigeres Vertikutieren aufhebt. Durch das Ausbringen wird Humus in die Rasenoberfläche gebracht, die einen Moosbewuchs fördern kann. Noch schlimmer ist der Eintrag von Unkrautsamen, die bei einer Keimung den Rasen schädigen können. Die Folge ist ein uneinheitlicher Rasen, der durch Wildkräuter Schaden nimmt. Eine Unkrautfreiheit erhalten Sie nur durch eine gute Kompostierung. Schlussendlich seien Sie sich möglicher Konsequenzen ganz sicher, eigenen Kompost als Rasendünger zu verwenden.

Ausbringung von Rasendünger

Beginnen sie mit Ausbringung des Rasendüngers lieber an einem trockenem und nicht zu sonnigen Tag, denn dann nimmt der Rasen die Nährstoffe am besten auf. Nachdem der Rasen gemäht wurde, können Sie mit dem Düngen beginnen.

Verteilen Sie den Dünger entweder per Hand oder mittels Streuwagen. Entscheiden Sie sich für die Ausbringung von Rasendünger per Hand, dann erweist sich eine Handschaufel zum Auswerfen als nützliches Werkzeug. Gleichmäßig und breitwürfig wird der Rasendünger über den Rasen verteilt. Bei der Ausbringung per Hand ist das nicht ganz einfach. Ein Tipp: gliedern Sie die Rasenfläche in kleinere Teilstücke. Hierbei können Markierungshilfen, wie z.B. kleinere Stöcke oder auch eine Gartenschnur verwendet werden. Die zu düngende Fläche wird übersichtlicher und eine Düngung erfolgt gleichmäßig. Eine ungleichmäßige Verteilung des Rasendüngers hat eine unterschiedliche Rasenfärbung zur Folge. Der Rasen wirkt später fleckig.

Sehr bequem und für die perfekte Verteilung sorgen sogenannte Streuwägen. Ihre Behälter werden mit dem Rasendünger gefüllt. Und bei den meisten Modellen können Sie die Dosierung einstellen. Anschließend einfach mit dem Streuwagen in Reihen über Rasen fahren.

Nach erfolgter Rasendüngung schließt sich die Bewässerung des Rasens an, insofern kein Regen in Aussicht ist. Das Wasser löst die Nährsalze aus dem Dünger und spült sie direkt an die Graswurzeln.

Schon nach wenigen Tagen färbt sich der Rasen in ein gesundes saftiges Grün. Die Rasendüngung sollte je Boden- und Rasenart mehrfach wiederholt werden.

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