Sommerblumen – Pflege über den Sommer

Mit der Sommersonne zeigt sich der Garten in seiner vollen Farbenpracht. Für den Blütenreichtum sorgen die Sommerblumen. Bestrebt möglichst viele Samen auszubilden, überschlagen sich die sommerlichen Blütenpflanzen in ihrem kurzen Leben in ihrer Blüten- und Farbfülle.

Sommerblumen sind beliebte Gartenpflanzen, die sich sowohl durch ihre einfache Pflege als auch durch ihren Blütenreichtum auszeichnen. Gazanien, Margeriten, Schmuckkörbchen, Ringelblumen oder Sonnenblumen sind gern gesehene Gäste auf Blumenbeeten, in Bauern- und Blumengärten.

Sind die Platzverhältnisse beschränkt, eignen sich Sommerblumen für Kästen, Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse. Zudem lassen sich die meisten Sommerblumen schneiden. Als Schnittblumen überzeugen sie in der Vase und dekorieren den Wohnraum mehrere Tage lang.

Anzucht und Pflege von Sommerblumen

Die meisten Sommerblumen zählen aus botanischer Sicht zu den einjährigen Pflanzen. Nach der Aussaat entwickeln sich die Sämlinge noch im gleichen Jahr zu den beliebten Blütenpflanzen. In den sonnenreichsten Monaten entfalten sie ihre volle Blütenpracht, damit Insekten sie besuchen und bestäuben können. Die Befruchtung führt zur Samenbildung und das Fortkommen ist damit gesichert. Nach vollständigem Abblühen stirbt die Pflanze.

Sommerblumen werden entweder im zeitigen Frühjahr unter Glas vorgezogen oder nach den Eisheiligen direkt ins Beet gesät. Junge Sämlinge müssen Sie insbesondere vor Schnecken und Pilzinfektionen schützen. Wenn Sie die Pflanzen rechtzeitig vereinzeln, verhindern Sie die engen Standweiten. Dank des entstandenen Freiraums können die Pflanzen sich gut entwickeln. Regelmäßiges Wässern, gelegentliche Düngergaben und die Bodenlockerung mit der Entfernung von Wildwuchs sollten für den ambitionierten Hobbygärtner selbstverständlich sein.

Mit dem Blühbeginn startet auch das regelmäßige Ausputzen der Pflanzen. Insbesondere bei der Balkonbepflanzung ist dies üblich. Entfernen Sie die verblühten oder braunen Pflanzenteile, das regt die Verzweigung mit einer erneuten Blütenbildung an. Durch diese Pflegearbeiten verlängern Sie die Blütezeit. Soll die wilde Verbreitung durch Selbstaussaat vermieden werden, so schneiden Sie die Samenstände regelmäßig weg. Mit den ersten Frösten können Sie die Pflanzen aus dem Beet entfernen und auf dem Kompost entsorgen.

Pflegeleichte Sommerblumen

Zum Glück gibt es eine ganze Reihe an pflegeleichten Sommerblumen. Allem voran die Sonnenblume (Helianthus annus), sie gilt als Symbol des Sommers. Ihre Blüten variieren dank umfangreicher Züchtungsarbeit je nach Sorte in vielen Farben, die einfach, halbgefüllt oder dicht gefüllt erscheinen. Das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) und die Sommeraster (Callistephus chinensis) sind farbprächtige Sommerblumen, die durch eine lange Blütezeit begeistern. Ringelblumen (Calendula officinalis) sind in vielen Sorten erhältlich, die sich in Farbe und Blütenform unterscheiden. Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern können zudem als Heilpflanze verwendet werden. Bartnelken (Dianthus barbatus) zeichnen sich nicht nur durch intensive Blütenfarben aus, sondern halten als Schnittblume vergleichsweise lange in der Vase.

Prunkwinden (Ipomoea) zählen wie Feuerbohnen (Phaseolus coccineus) und Duftwicken (Lathyrus latifolius) ebenfalls zu den Sommerblumen. Statt einem aufrechten Wuchs, sind sie wahre Kletterkünstler. Rankgitter oder Spaliere entwickeln sich innerhalb kurzer Zeit zu einem blühenden Sichtschutz, der jährlich neu gestaltet werden kann.

Ohne Sommerblumen wirkt ein Garten unvollkommen. Als pflegeleichte Blütenpflanzen eignen sie sich besonders für Garteneinsteiger und Gartenfreunde mit wenig Zeit.

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Kommentare

  1. meint

    Danke für die nützlichen Tipps über die Sonnenblumen! Gleichzeitig fallen mir die Gartenplatten auf dem obigen Bild auf. Diese passen perfekt zu den Blumen. Sieht sehr schön aus! 🙂