Fitness-Kur für den Rasen

Alles muss jetzt raus – die vertrockneten Halme und Laubreste müssen weichen, Platz schaffen für den neuen Rasenaustrieb. Jeder hat dafür seine eigene Methode. Bei mir wird gleich alles sofort nach dem Winter erledigt. [Weiterlesen…]

Kräuter Aussaat im Topf

Irgendwie lechzt meine ganze Familie nach Würze. Selbst beim Italiener schmeckt die Rucola zur Zeit nach nichts, wer weiß in welchem Treibhaus das Kraut in Turbogeschwindigkeit herangewachsen ist.

Heute habe ich an meinem sonnigen Küchenfenster selber Kräuter ausgesät und zwar mit Saatscheiben. Schon im letzten Jahr hatte ich damit das ganze Frühjahr über und auch im Herbst ständig frische Blätter zum Abschneiden. Auch die Sorte „Salatrauke“ (ist echte Rucola)  hat mich im Aroma nie enttäuscht.

Selbst aussähen ganz einfach:

Man füllt einen 12 cm-Topf mit Erde und legt die Saatscheiben aus weichem Papier hinein. In ihnen ist schon der Samen enthalten, gleich im richtigen Abstand, damit sich die Mini-Mühe auch lohnt. Jetzt nur noch gründlich angießen und wachsen lassen. Schon nach wenigen Wochen kann ich blitzsaubere und würzige Kräuter ernten.  Am besten gefällt mir die Saatscheiben-Methode mit Salatrauke, Dill und Basilikum, da hat man schnell einen kleinen Kräutergarten auf der Fensterbank.  Die Aussaat von Petersilie ist sehr ergiebig. Von diesem Küchenkraut  zweige ich nach der ersten Ernte etliche Sämlinge ab und pflanze sie nach draußen ins Kräuterbeet oder in meine Kräuterschale auf dem Balkon. So habe ich gleich die Anzucht der Pflanzen gespart.

Aber auch das Säen von anderen Kräutern, wie Schnittlauch, Thymian und Rosmarin ist kinderleicht und garantiert aromatischen Geschmack! Damit kommt dann endlich auch die ersehnte Würze ins Essen.

Klettergeranien

Aus England habe ich mir eine Super-Idee mitgebracht: Klettergeranien. Dort sieht man die wärmeliebenden Prachtstücke den Sommer über vor allem an sonnigen oder halbschattigen Hauswänden, Obelisken und an Rankgerüsten in Kübeln und Balkonkästen. [Weiterlesen…]

Frühkartoffeln: Ur-Oldie Sieglinde ist Top-aktuell

Alle Achtung, schließlich ist die älteste noch zugelassene deutsche Kartoffelsorte schon mehr als 75 Jahre alt und zählt immer noch zu den am meisten verbreiteten frühen Sorten. Gezüchtet hat sie die Firma Böhm, die schon um 1900 gleich um die Ecke bei uns, in Groß-Bieberau im Odenwald, mit der Arbeit an besseren Kartoffeln begann. Heute züchtet sie ihre Knollen in der Lüneburger Heide. Und immer noch gelangen daraus gewachsene Knollen als superzarte neue Kartoffeln in unsere Supermärkte, sie wachsen in Massen in den Mittelmeerländern heran. Mir aber schmecken sie besonders gut aus dem eignen Garten. Die Jury hat ‚Sieglinde’ als eine der ersten frühen festkochenden Sorten bezeichnet. Gerühmt haben die Bio-Genießer besonders ihren leckeren feinwürzigen leicht speckigen Geschmack.  Ganz meine Meinung, ich liebe auch die schöne gelbe Farbe.

Gestern habe ich die ersten Knollen zum Vorkeimen im schwach geheizten Hobbyraum ausgelegt, das gelingt mir immer sehr gut in gebrauchten Eierverpackungen oder wie auf dem Bild in Torftöpfchen. Anfang April  sind die dann schon gut im Wuchs und fit zum Auspflanzen.

Produktlink: Frühkatoffel ‚Sieglinde‘


Gehölze mit nahrhaften Beeren

 

Erinnert Ihr Euch an den letzten Winter? Scheußlich lang und kalt war der und in manchen Gegenden gab es Berge von Schnee. Für unsere Freunde, die Singvögel im Garten, ein schlimmer Härtetest und gäbe es nicht Gehölze mit nahrhaften Beeren, wären wohl noch mehr

von ihnen verhungert. [Weiterlesen…]