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	<title>Der BALDUR-Garten Blog</title>
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		<title>Klettergeranien</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus England habe ich mir eine Super-Idee mitgebracht: Klettergeranien. Dort sieht man die wärmeliebenden Prachtstücke den Sommer über vor allem an sonnigen oder halbschattigen Hauswänden, Obelisken und an Rankgerüsten in Kübeln und Balkonkästen. Und natürlich in Wintergärten, denn vor Regen geschützt gedeihen die unempfindlichen Dauerblüher aus Südafrika besonders gut. Rund ums Jahr (in frostfreien Räumen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus England habe ich mir eine Super-Idee mitgebracht: Klettergeranien. Dort sieht man die wärmeliebenden Prachtstücke den Sommer über vor allem an sonnigen oder halbschattigen Hauswänden, Obelisken und an Rankgerüsten in Kübeln und Balkonkästen. Und natürlich in Wintergärten, denn vor Regen geschützt gedeihen die unempfindlichen Dauerblüher aus Südafrika besonders gut. Rund ums Jahr (in frostfreien Räumen sogar im Winter)  sind die langen Triebe mit vielen Blüten üppig besetzt und bilden so  eine farbenprächtige Wand.  Echt, das ist ein überwältigender Anblick, der zum Nachahmen reizt. 120 cm in der Höhe, ja sogar 150 cm kann man bei mehrjährigen Pflanzen leicht erreichen. Jetzt gibt es auch in Deutschland mit der „Antik-Serie-Mix“ eine spezielle Züchtung, die besonders im ersten Jahr schnell und kräftig gedeiht.</p>
<p>Bei mir wachsen die Klettergeranien an Rankgittern befestigt in größeren Kübeln oder zu 3 Pflanzen in 60 cm langen Balkonkästen. Die kann man leicht transportieren und schon mal als  blühende Sichtschutzwand fürs Freie nutzen. Im Herbst werfe ich nichts davon weg, dafür dürfen die Pflanzen im hellen Wintergarten oder Flur bei Zimmertemperatur oder auch kühler immer weiter blühen. Besonders bei Schnee und Eis draußen weckt das traumhafte Gefühle , wie im Frühling auf Teneriffa. Zum Sommer geht es wieder nach draußen. Übrigens: Die Methode klappt auch mit normalen stehenden Geranien aus dem Balkonkasten, die man im Herbst drinnen in nährstoffreicher Erde weiterkultiviert. Aber – und das ist ein Nachteil: sie sind weniger wüchsig und werden nicht ganz so hoch (40-70 cm). Mit der Spezialsorte klappt es bedeutend besser.</p>
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		<title>Himbeeren von Juni bis November</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es Euch auch so? Am meisten Spaß macht ein Rundgang durch den Garten, wenn es zwischendurch etwas zu naschen gibt. Besonders Annika, unser Nachwuchs, hat ein wachsames Auge darauf, sie findet mit Sicherheit die süßesten Früchte. Schon zur Pfingstzeit entdeckt sie die ersten blauen Maibeeren und bald danach folgen mit den saftig-weichen Himbeeren ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/04/Himbeere-Autumn-Bliss´.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-728" title="Himbeere `Autumn Bliss´" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/04/Himbeere-Autumn-Bliss´-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Geht es Euch auch so? Am meisten Spaß macht ein Rundgang durch den Garten, wenn es zwischendurch etwas zu naschen gibt. Besonders Annika, unser Nachwuchs, hat ein wachsames Auge darauf, sie findet mit Sicherheit die süßesten Früchte. Schon zur Pfingstzeit entdeckt sie die ersten blauen Maibeeren und bald danach folgen mit den saftig-weichen Himbeeren ganz heiße Naschfavoriten.  Ein so tolles Beerenobst darf eigentlich  in keinem Garten fehlen. Dabei sind die mannshohen Büsche sehr pflegeleicht, man muss nur die richtigen Sorten wählen. Mit einigen Tricks ist bei mir die Saison vorgeplant, und so geht der Vorrat für unsere Leckermäulchen nie aus: von Anfang Juni (manchmal schon Ende Mai) bis zu den ersten harten Frösten  gibt’s immer wieder was zu ernten.</p>
<p>Das geht so:</p>
<p>Den Anfang macht die säulenförmig  wachsende ‚Sugana’. Die neue  „Two Timer“- Sorte trägt gleich zweimal:  zuerst ganz früh im Juni an kräftigen überwinternden Ruten aus dem Vorjahr. Gleichzeitig wachsen ab April neue Frühlingstriebe heran, von denen wir dann im Hochsommer Massen von wunderbar süßen und großen Beeren ernten – das reicht nicht nur zum Naschen sondern auch für Marmelade, Saft und für den Kuchen.</p>
<p>Noch bis vor wenigen Jahren war spätestens Ende Juli die Himbeerernte vorbei. Das ist heute undenkbar, denn ab August geht es fleißig weiter mit den aromatischen leckeren Herbsthimbeeren. Erst harte Fröste stoppen die Riesenerträge, die bis November immer wieder viel  Naschbares bieten. Ein enormer Fortschritt sind zu dieser narrensicheren Methode passende Sorten wie die robuste rote ‚Autumn Bliss’ aus England und die neue ‚Alpengold’ (als erste gelbe Züchtung hat sie stachellose Triebe!). Beide sind biologisch besonders wertvoll , denn durch ihre späte Blütezeit wird der lästige Himbeerkäfer mit seinen ekligen Maden ausgetrickst.  Das Spritzen kann man somit komplett vergessen, denn im Herbst ist das Insekt nicht mehr unterwegs, der Käfer ist bislang nur auf Aktivitäten im Sommer gepolt.  Auch die Pflege ist viel einfacher:  über Winter werden alle Ruten bis zum Boden abgeschnitten. Die Pflanzen treiben im Frühjahr wieder aus und tragen an den neuen Trieben.  Übrigens: Tolle Erträge bringen diese Himbeeren auch in Kübeln auf Balkonen und Terrassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fitness-Kur für den Rasen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 07:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles muss jetzt raus &#8211; die vertrockneten Halme und Laubreste müssen weichen, Platz schaffen für den neuen Rasenaustrieb. Jeder hat dafür seine eigene Methode. Bei mir wird gleich alles sofort nach dem Winter erledigt. Also her mit dem Vertikutierer &#8211; Auskämmen der Halmreste vom Vorjahr ist angesagt, damit der Dünger wieder in den Boden dringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/03/Rasen-vertikutieren-im-Frühjahr-mit-Person.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-721" title="Rasen vertikutieren im Frühjahr mit Person" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/03/Rasen-vertikutieren-im-Frühjahr-mit-Person-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a>Alles muss jetzt raus &#8211; die vertrockneten Halme und Laubreste müssen weichen, Platz schaffen für den neuen Rasenaustrieb. Jeder hat dafür seine eigene Methode. Bei mir wird gleich alles sofort nach dem Winter erledigt. Also her mit dem Vertikutierer &#8211; Auskämmen der Halmreste vom Vorjahr ist angesagt, damit der Dünger wieder in den Boden dringen kann und nicht in den Halmresten vom Vorjahr hängen bleibt. Wichtig ist dabei, dass die Schlitzmesser maximal 2-3 mm und nicht tiefer in den Boden dringen, sonst werden allzu viele Wurzeln beschädigt. Kaum glaublich, wieviel Filz und abgestorbenes Moos dabei zum Vorschein kommt! Danach streue ich Rasendünger, entweder organisch oder mineralisch nach Herstellerempfehlung, am besten Langzeitdünger, da gibt es keine Verbrennungen. Der Rasen sieht anschließend für 2-3 Wochen etwas gerupft, aber auch sauber aus, und es macht Freude zu sehen, wie er sich bald frischgrün und dicht wieder schließt.</p>
<p>Unser Boden beschert uns immer wieder verdichtete Stellen, auf denen der Rasen auch im Sommer nicht wachsen will. Jetzt ist die beste Zeit, um das Problem zu beseitigen.  Die einfachste Methode: Ich hebe mit dem Spaten die oberste Schicht flach ab und setze passende Rasensoden ein, die ich anderswo von gut wachsenden Stellen entnehme.</p>
<p><img class="alignright" title="Rasen angiessen" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/03/Rasen-angiessen-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" />Falls das nicht geht, kann ich die Stellen mit einem Grubber oder Spaten ca. 3 cm tief lockern und mit einer Reparatur-Samenmischung neu besäen. Eleganter, sicherer und schneller geht es mit dem neuen Magischen Rasen-Pflaster von Substral, das neben dem Samen gleich Substrat und Dünger enthält.</p>
<p>Als Dauerlösung für wirklich hartnäckige vernässte Stellen hat sich der Einbau von flachen Rasengittern aus Kunststoff bewährt. Das geht so: die alte Erde 4-5 cm tief ausheben, das wabenförmige Gitter ausbreiten und mit sand- oder splitthaltiger Erdmischung befüllen (auch durchlässiges Dachgartensubstrat ist geeignet). Wie üblich besäen, leicht andrücken, nur mit ganz wenig oder gar nicht mit Erde bedecken und bis zum Ergrünen fein besprühen, nicht austrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Erdbeerwiese &#8211; ein Super-Idee</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Garten ziert eine Erdbeerwiese, verlockt zum Naschen und kommt mit erstaunlich wenig Pflege aus. Diese patente Methode gelingt nur mit Pflanzen bestimmter Sorten wie &#8216;Mieze Nova&#8217; oder auch &#8216;Florika&#8217;. Sie werden nicht in Reihen sondern wie bodendeckende Stauden flächig gepflanzt. Bei mir verlocken sie auch zwischen Stauden oder unter Beerenobst-Stämmchen, also nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/03/Erdbeerwiese-Florika.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-718" title="Erdbeerwiese Florika" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2012/03/Erdbeerwiese-Florika-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" /></a>In meinem Garten ziert eine Erdbeerwiese, verlockt zum Naschen und kommt mit erstaunlich wenig Pflege aus. Diese patente Methode gelingt nur mit Pflanzen bestimmter Sorten wie &#8216;Mieze Nova&#8217; oder auch &#8216;Florika&#8217;. Sie werden nicht in Reihen sondern wie bodendeckende Stauden flächig gepflanzt. Bei mir verlocken sie auch zwischen Stauden oder unter Beerenobst-Stämmchen, also nicht nur im Nutzgarten, beim Herumstreifen alle Leckermäulchen zum Naschen von Juni an bis in den Herbst. Mit ihren vielen Ranken breiten sie sich so dicht aus, dass dazwischen kein Unkraut mehr hochkommen kann, ich habe also viel weniger Arbeit und Pflege. Die weißen Blüten recken sich wie auf einer Gänseblümchenwiese an kräftigen Stängeln nach oben und erfreuen uns kurz darauf mit einer lang anhaltenden Ernte mit vielen herrlich süß und aromatisch schmeckenden Früchten. Mittelgroß, nicht hart und wunderbar saftig zergehen uns die mittelfesten Erdbeeren auf der Zunge, gerade richtig zum Naschen, aber auch für Marmelade, zum Einfrieren oder für Desserts und zum Saften geeignet. Die neue Sorte &#8216;Mieze Nova&#8217; hat sich für diesen Zweck als ebenso gut erwiesen wie ihre legendäre Vorgängerin &#8216;Mieze Schindler&#8217; mit ihrem Supergeschmack. Im Gegensatz zu ihr  braucht sie jedoch keine zweite Sorte als Bestäuber und bringt nach der Haupternte im Juni-Juli weitere Früchte bis in den Herbst hinein.</p>
<p>Nach der Ernte kappe ich die alten Blätter bequem mit einem Rasenmäher und entsorge sie. Dann wird für die nächste Saison gedüngt und kurz danach treiben frische gesunde Blätter aus. Auch die Blüten fürs nächste Jahr werden schon im Herbst angelegt. Gute Pflanzzeiten sind jetzt im Frühjahr oder Ende Juli-August.</p>
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		<title>Frühaussaaten &#8211; Es kribbelt schon in den Fingern</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 08:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum lacht die Sonne vom blauen Himmel, fühle ich mich schon im März und denke, ich hätte den Frühling versäumt. Dabei ist bislang alles perfekt &#8220;just in time&#8221;. Allzu frühes Aussäen schadet nur, besonders wenn es um die Anzucht von Tomaten, Andenbeeren, Auberginen oder Sommerblumen wie Fleißige Lieschen, Männertreu oder Löwenmäulchen geht. Haben die noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum lacht die Sonne vom blauen Himmel, fühle ich mich schon im März und denke, ich hätte den Frühling versäumt. Dabei ist bislang alles perfekt &#8220;just in time&#8221;. Allzu frühes Aussäen schadet nur, besonders wenn es um die Anzucht von Tomaten, Andenbeeren, Auberginen oder Sommerblumen wie Fleißige Lieschen, Männertreu oder Löwenmäulchen geht. Haben die noch zu wenig Licht, werden die Triebe lang (die Gärtner sagen dazu &#8220;geil&#8221;) und die Umfallkrankheit rafft viele Keimlinge hinweg. Jetzt aber ist der trübe Winter vorbei, meine Pflänzchen auf der Fensterbank keimen und wachsen, dass es eine Freude ist. Gegen die leidige Umfallkrankheit habe ich ein patentes Rezept: ich siebe eine dünne Lage weißen Sand über Schalen mit Gesätem oder Pikiertem. Das reflektiert Licht und neutralisiert allzu viel Nässe. Was sonst noch wichtig ist: legt mal die Finger auf die Fensterbank. Na? Ziemlich kalt! Denn da strömt die Kälte von draußen nach drinnen und das ist für viele empfindliche Pflanzenbabys zu wenig. Legt einfach ein Brettchen aus Holz, Kork oder Styropor darunter. Das isoliert schon enorm. Übrigens: wer in Schalen aussät, muss schon bald zu dicht stehende Pflänzchen umsetzen (pikieren), damit sie mit genügend Platz weiter wachsen. Ich spare mir diese mühsame Arbeit und säe wie ein Profigärtner gleich in Topfplatten oder Jiffy-Torftöpfe aus, bei teuren Samen immer 1 Korn, bei anderen zur Sicherheit 2 bis 3. Ruck-zuck sind die Keimlinge draußen und dann knipse ich alle schwächlichen weg, nur eine kräftige Pflanze darf weiter wachsen. Das bekommt den Jungpflanzen gut, stört sie nicht, verkürzt die Anzucht, ist viel sicherer und bequemer.</p>
<p>Noch ein Tipp: Normale Blumenkasten- oder Pflanzerde ist nichts für zarte Keimlinge, sie könnten durch Düngesalze leiden. Nehmt hochwertige Aussaat- oder Anzuchterde. Was übrig bleibt, lässt sich auch noch zum Pikieren und für Stecklinge nutzen. Das Säen ist einfach: die Erde gleichmäßig verteilen, glatt ziehen und mit den flachen Händen leicht verdichten. Dann den Samen gleichmäßig dünn verteilen, mit 2-3 mm Erde abdecken und mit feiner Brause durchfeuchten. Bei Lichtkeimern wie Petunien, Fleißigen Lieschen, Männertreu oder Begonien bleiben die feinen Samen allerdings unbedeckt, man drückt sie nur leicht an.</p>
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		<title>Gehölze mit nahrhaften Beeren</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert Ihr Euch an den letzten Winter? Scheußlich lang und kalt war der und in manchen Gegenden gab es Berge von Schnee. Für unsere Freunde, die Singvögel im Garten, ein schlimmer Härtetest und gäbe es nicht Gehölze mit nahrhaften Beeren, wären wohl noch mehr von ihnen verhungert. Ich habe deshalb reichlich Sträucher gepflanzt, das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/12/Cotoneaster-salicifolius-im-Schnee.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-708" title="Cotoneaster salicifolius im Schnee" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/12/Cotoneaster-salicifolius-im-Schnee-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Erinnert Ihr Euch an den letzten Winter? Scheußlich lang und kalt war der und in manchen Gegenden gab es Berge von Schnee. Für unsere Freunde, die Singvögel im Garten, ein schlimmer Härtetest und gäbe es nicht Gehölze mit nahrhaften Beeren, wären wohl noch mehr</p>
<p>von ihnen verhungert. Ich habe deshalb reichlich Sträucher gepflanzt, das ist mein Beitrag zum natürlichen Umweltschutz. Holunder, Efeu, Feuerdorn, Vogelbeeren (Ebereschen), Schneeball  und Sanddorn zum Beispiel, auch eine Hecke aus Berberitzen. Bis lange in den Winter hinein halten die vielen Arten von Felsenmispeln (Cotoneaster) Massen von leuchtendroten Beeren bereit, auch Stechpalmen (Ilex), die so exotisch wirken, obwohl sie doch bei uns heimisch sind.  Ich hab mal gehört, ihre Beeren schmecken selbst Vögeln zu sauer, deshalb werden sie zuletzt abgeerntet. So ergeht es auch einem exotischen Gehölz, der Schönfrucht  mit dem ausdrucksvollen Namen Callicarpa bodinieri. Da erwartet man mit Recht etwas Außergewöhnliches: Ihre vielen perlenartigen Beeren glänzen, noch dazu in wunderschönem Violett. In Büscheln drängen sie sich höchst dekorativ zusammen, wie aus einem Märchen von Tausendundeiner Nacht. Auch sie bieten sich den Vögeln an, doch sie werden erst als Reserve genascht, weil die Früchte zwar nahrhaft aber sehr trocken sind.</p>
<p>Umso mehr können wir Menschen uns mitten im Winter an der Pracht erfreuen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Winterschutz für frostfeste Gewächse in Kübeln</title>
		<link>http://gartenblog.baldur-garten.de/2011/11/winterschutz-fur-frostfeste-gewachse-in-kubeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 07:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meine schöne Pflanzen-Sammlung in Töpfen bin ich stolz. Darin gibt es nicht nur die schönsten Blattschmuckstauden wie Funkien, Kaukasusvergißmeinnicht ‚Jack Frost’, Geranium ‚Rozanne’, Purpurglöckchen oder wintergrüne Japan-Gräser. Schmuckstücke sind auch Kamelien, Palmen, winterharte Bananen, Rosmarin, Buchs und Zwergpfirsiche. Eigentlich vertragen ja alle Frost. Wenn sie nur nicht in Kübeln und Töpfen ständen! Das Wurzelwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/11/Frostschutz-für-Kübelpflanzen.jpg"><img src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/11/Frostschutz-für-Kübelpflanzen-186x300.jpg" alt="" title="Frostschutz für Kübelpflanzen" width="186" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-703" /></a>Auf meine schöne Pflanzen-Sammlung in Töpfen bin ich stolz. Darin gibt es nicht nur die schönsten Blattschmuckstauden wie Funkien, Kaukasusvergißmeinnicht ‚Jack Frost’, Geranium ‚Rozanne’, Purpurglöckchen oder wintergrüne Japan-Gräser.  Schmuckstücke sind auch Kamelien, Palmen, winterharte Bananen, Rosmarin, Buchs und Zwergpfirsiche. Eigentlich vertragen ja alle Frost. Wenn sie nur nicht in Kübeln und Töpfen ständen! Das Wurzelwerk ist ihre Achillesferse: gleich zweifach sind die Ballen gefährdet, einmal gegen Durchfrieren bei harten Frost und gegen Austrocknen bei längerer Kälte. Dem beuge ich ganz einfach  vor: in einem Beet oder dicht am Haus Löcher ausheben und die Töpfe ganz in der Erde versenken, ringsum 15-20 cm hoch mit Laub abdecken und eventuell noch die oberirdischen Teile mit Reisig oder Vlies umwickeln (nie Folie, wegen Schwitzwassergefahr!).  Ist im Beet nichts frei, wird es aufwendiger. Dann brauchen die Töpfe und Kübel ringsum eine schützende Jacke aus isolierendem Gewebe wie Jute (Sackleinen), Kokos, Weide oder Schilf. Das verhindert nicht nur schnelles Durchfrieren sondern auch das gefährliche Auftauen an sonnigen Wintertagen und dann wieder Einfrieren über Nacht. Vorbeugend  stellen wir alle Kübel an schattige Stellen, an Mauern und auf isolierende Unterlagen wie Bretter oder Styropor-Platten. Bei Terrakotta verhindern untergeschobene tönernde Füßchen das Anfrieren. Außerdem immer gut: in Frostpausen gießen, damit der Ballen verdunstetes Wasser wieder ausgleichen kann.</p>
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		<title>Christrosen und Lenzrosen – zuverlässige Winterblüher</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher – und ist noch gar nicht so lange her- war mit den ersten Frösten das Blühen auf Staudenbeeten beendet. Naja, es gab noch die in den Alpen heimischen Christrosen, botanisch Helleborus niger . Doch ehrlich gesagt, zählten die nicht wirklich, weil sie waren nicht nur blühfaul und ziemlich teuer, sondern auch schwierig im Garten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/11/Christrose-Winterstar´.jpg"><img src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/11/Christrose-Winterstar´-300x197.jpg" alt="" title="Christrose `Winterstar´" width="300" height="197" class="alignleft size-medium wp-image-700" /></a>Früher – und ist noch gar nicht so lange her- war mit den ersten Frösten das Blühen auf Staudenbeeten beendet. Naja, es gab noch die in den Alpen heimischen Christrosen, botanisch Helleborus niger . Doch ehrlich gesagt, zählten die nicht wirklich, weil sie waren nicht nur blühfaul und ziemlich teuer, sondern auch schwierig im Garten zu halten, nur auf schweren Lehmböden, zudem voller Pilzkrankheiten. Nichts für meinen Normalogarten.  Heute ist alles viel besser, dank findiger Gärtner und ihren Kreuzungen. Die Christrosen mit ihren festen Blüten in unschuldigem Weiss mit gelbem Puschel in der Mitte gibt es jetzt schon ab November. Die Pflanzen sind wüchsig und schon nach einem Jahr haben sie sich zu gewaltigen Horsten entwickelt, bedeckt von reichlich Blüten. Bei mir stehen sie an der schlechtesten Stelle im Garten, sandig, nährstoffarm, trocken im Sommer und von einer Forsythie sehr schattig bedeckt. Das macht ihnen scheinbar nichts aus, denn sie blühen nicht nur zu Weihnachten, sondern noch lange danach.<br />
Etwas später, ab Januar, folgen dann ihre nahen Verwandten, die in wunderschönen Rot-, Rosa- und Burgunderrot prunkenden Lenzrosen (Helleborus orentalis-Hybriden), meist herrlich gesprenkelt, auch einfarbig in Rot oder Weiß.  Sie blühen in Horsten den ganzen Winter durch bei milden Temperaturen  und beenden ihren üppigen Flor erst Anfang Mai.<br />
Sind das nicht gute Nachrichten? Ich bin schon ganz süchtig, meine Sammlung um ein paar Super-Exemplare zu ergänzen. Pflanzen kann ich ja den ganzen Winter hindurch, natürlich nur, wenn der Boden aufgetaut ist. </p>
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		<title>Schnell noch Zwiebelblumen setzen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Solange der Boden noch offen ist, kann man Zwiebelblumen setzen. Es ist also noch nicht zu spät für Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Schneeglanz. Ich habe schon oft noch kurz vor dem Winter gepflanzt und immer ergab sich im Frühjahr ein Blütenmeer. Allerdings kann sich die Blütezeit etwas verspäten und die Stängel bleiben kürzer, was verwildernden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solange der Boden noch offen ist, kann man Zwiebelblumen setzen. Es ist also noch nicht zu spät für Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Schneeglanz. Ich habe schon oft noch kurz vor dem Winter gepflanzt und immer ergab sich im Frühjahr ein Blütenmeer. Allerdings kann sich die Blütezeit etwas verspäten und  die Stängel bleiben kürzer, was verwildernden Krokussen, Narzissen oder Blausternchen nichts ausmacht. Tulpen jedoch wachsen umso schwächer, je später man sie pflanzt. Sie können ja nicht mehr viele Wurzeln bilden und das fehlt ihnen später. Wichtig ist nur, dass sie noch vor der Kälte in die Erde kommen und vom  damit ausgelösten Blühreiz profitieren.</p>
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		<title>Die Hanfpalme ist winterhart</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Palmen über Winter im Garten? Bei unserem Klima unmöglich, hat mein Gärtner immer gesagt. Das weiß man heute aber besser. Zumindest gibt es einige Palmenarten, die so hart im Nehmen sind, dass man das Auspflanzen  im Erdboden wagen kann. Dazu gehört vor allem die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die aus asiatischen Gebirgen stammt. Am Gardasee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/08/chinesische_hanfpalme.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-693" title="Chinesische Hanfpalme" src="http://gartenblog.baldur-garten.de/wp-content/uploads/2011/08/chinesische_hanfpalme-259x300.jpg" alt="" width="259" height="300" /></a>Palmen über Winter im Garten? Bei unserem Klima unmöglich, hat mein Gärtner immer gesagt. Das weiß man heute aber besser. Zumindest gibt es einige Palmenarten, die so hart im Nehmen sind, dass man das Auspflanzen  im Erdboden wagen kann. Dazu gehört vor allem die <a href="http://www.baldur-garten.de/produkt/4312/Winterharte+Kübel-Palme/detail.jsf" target="_blank">Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)</a>, die aus asiatischen Gebirgen stammt. Am Gardasee und im Tessin sieht man sie häufig, aber auch bei uns hält sie an luftiger Stelle durch. Bis – 15° C sind bei eingewachsenen und abgehärteten Pflanzen drin, auch ohne Schutz der Stämme.  Das gelingt im Rheinland, an Seen und in Gegenden mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. an der Küste). In Bayern mit seinem Kontinentalklima würde ich sie allerdings im frostfreien Haus überwintern. Vorsichtshalber decke ich im November den Boden über den Wurzeln mit einer 20 cm-Schicht Laub, Rindenmulch oder Erde ab. Und bei jungen Pflanzen oder solchen in Kübeln rolle ich die Wedel ein und schütze sie zusätzlich mit luftigem Vlies oder Strohmatten.  Ältere Hanfpalmen kommen auch bei uns zum Blühen, das ist ein echter Blickfang. Sobald sie von Ende Mai bis Anfang Juni mit ihren honiggelben Blütenbüscheln südliche Gefilde vorgaukeln, fühle ich  mich gleich in Urlaubsstimmung versetzt.</p>
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